Hauskauf ist Vertrauenssache

Hauskauf ist Vertrauenssache

1989, Mallorca eine Insel im Mittelmeer und sich den Traum vom Haus im Süden erfüllen. Doch wie und wo Kontakt aufnehmen? Immobilienbüros abklappern? Timesharing?
Auf eigene Faust? Ich entschied mich für letzteren Weg und der Zufall führte einen Architekten aus Barcelona nach Wien. Ich zeigte ihm Wien er mir anschließend die Insel Mallorca. Beim Inselbesuch führten mich Freunde von ihm nach Vilafranca und wir begaben uns auf die Suche und wurden fündig. Man sagte mir mich nicht als Extrajero zu erkennen zu geben und handelte einen fairen Preis aus. Die Freunde des Architekten, gerade erst kennen gelernten boten sich an die Abwicklung des Kaufes zu übernehmen. Am Weg zum Flughafen stoppten wir in einem Kaffee und ich erfuhr, dass eigentlich gleich eine Anzahlung von 1 Million Peseten notwendig sei. Man hat sich gerade kennen gelernt und schon 1 Million hinüber reichen die ich ja gar nicht mit hatte. Man nehme auch einen Scheck der rasch ausgefüllt war und bekam dafür die Serviette als Quittung! Wochen ohne jegliche Kommunikation beunruhigten mich als Käufer der seiner Beschäftigung in Wien nach ging. Im vierten Monats des ungeduldigen Wartens erhielt ich ein Fax auf dem ein Schlüssel gezeichnet war und darauf stand: YOU HAVE A HOUSE!

24

11 2016

Mallorca und der Wein

Die Strandsaison neigt sich hier auf der Insel dem Ende zu und was liegt näher als seine Ausflüge ins Landesinnere zu verlegen! Fährt man durch die wunderbare Mallorquinische Landschaft, die nach den letzten Refenfällen grün sprießt sieht man an allen Ecken Weinfelder! Abgeerntete junge, neue. Fast könnte man den Vergleich wagen „wie Sand am Meer“ ! Und wenn man sich mit dem Kulturgut Wein beschäftigt kommt man unweigerlich zum Weinritterorden, der auch hier auf der Insel ein „Consulat“ hat. Weinritterorden? Hier eine kurze Erklärung für interessierte Mallorcabewohner!
Der Ordo Equestris Vini Europae wurde 1333 von den Habsburgern als St. Geor Ritterorden gegründet. Nach dem ersten Weltkrieg haben die Orden an Bedeutung verloren und im zweiten Weltkrieg wurden sie verboten. Danach hat Otto von Habsburg-Lothringen der letzte Kaisersohn Österreichs als Präsident von Paneuropa unermüdlich sich bemüht um Freiheit,Freundschaft,Friede und Freude
Er hat den St. Georgs Ritterorden modernisiert als Europäischen Weinritterorden.
Der edle Wein als Bindeglied Europas! Sein Sohn Erherzog Karl setzt sein Werk fort……
In Honorem Dei et In Honorem Vini

08

10 2016

Herbstzeit Mallorca

IMG_4235[1] Nach den ersten heftigen Regenfällen ist sie gekommen die Herbstzeit. Die Strände werden leerer, Palma und die Märkte zwar noch immer voll, jedoch nicht mehr so drückend wie in den vergangenen Sommermonaten. An den Stränden finden sich die“Heimkehrer“, jene die die Insel im Sommer verlassen haben kehren zurück. Man kennt sich wieder und hie und da ist ein neues Mallorcagesicht in der Strandbar. Mallorca kehrt langsam aber sicher wieder zu dem was es ist „Die Insel der Ruhe und Ausgeglichenheit“

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09 2016

Nach dem Fest ist vor dem Fest

imageVilafranca de Bonany! Ein kleiner Ort im Herzen der Ebene. Bekannt für den Gemüseanbau und DAS MELONENDORF! Mitte des letzten Jahrhunderts fielen die Preise für Melonen ins Bodenlose. Die findigen Frauen des Dorfes stapelten die Melonen am Straßenrand und es dauerte nicht lange da wurde auch Obst und Gemüse an der Hauptstraße angeboten. Der aufstrebende Tourismus der Ostküste führte den Tourismusverkehr direkt durch das Dorf. Es war die einzige Verbindungsstraße zwischen Palma und Manacor. Und der Handel blühte Geschäft an Geschäft reihten sich die Straße entlang. Bis eines Tages der Autoverkehr das Dorf erstickte. Mit der Autobahn wird das Dorf jetzt umfahren und es gibt noch einige wenige Strassengeschäfte. Die Beschaulichkeit kehrte zurück. Das Melonenfest zum ersten Wochenende bringt die Kunden und Touristen aber wieder zurück ins Dorf und steigert die Umsätze. Prämiert wird die dickste Melone und 2 Tage dauert das Fest! Leider gibt es seit Jahren keine Miss Melone mehr! Eigentlich schade! Man sieht sich in Vilafranca!

04

08 2016

Sommer Dorffeste Vilafranca

imageMallorca im Juli August bedeutet Ausnahmezustand der besonderen Art. Jedes Dorf feiert seinen Schutzpatron und das bedeutet zwei Wochen schlaflose Nächte. Umzüge, Kinderfeste, Motorbike für Kinder, Dimonis, Gemeinschaftliches Essen im Freien, Feuerwerk. Jedes Dorf hat seinen Schwerpunkt und eine Spezialität die es nur hier gibt! Vilafranca hat seit 25 Jahren SA REVOLTA! Aus einer Laune heraus wurde nach dem Ende der Fiesta weitergefeiert. Es ist DIE Wasserschlacht der Insel. Erwachsene Menschen, Jugendliche und Kinder versammeln sich um 3:00 Früh auf der Hauptstraße, die Gemeinde stellt den prallgefüllten Tankwagen an den strategisch besten Punkt und es geht los! Groß und Klein sind mit Kübeln und Spritzpistolen bewaffnet und die Wasserschlacht beginnt! Aus einem kleinen Spaß wurde ein Event und aus der ganzen Insel kommen sie die Mallorquiner und inzwischen auch die Urlaubsgäste! Lebensfreude pur!

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07 2016

Österreich und das Meer

Küstenfahrt

Küstenfahrt

Die Österreicher und das Meer
Es ist zwar erst hundert Jahre her, vielleicht schon ein wenig vergessen aber Österreich hatte auch einmal eine Flotte. Und was liebt der Österreicher mehr als in der Vergangenheit zu leben. Kapitän sein einer der Jugendträume. Hier in Mallorca kann es Wirklichkeit werden. Eine Fahrt die Küste des Parc de Llevant entlang ist ein Traum der leicht zu erfüllen ist. Man mietet ein Boot in Cala Radjada, unkompliziert, einfach zu bedienen und leistbar. Entlang der Küste reiht sich Bucht an Bucht, Cala Aqulla, Cala Mesquida, Cala Torta, Cala Mitjana Cala nach Cala. Das Meer schimmert in allen Varianten des Blaus! Bis nach Son Sierra de Marina geht der Badeausflug und wenn man auf der Rückfahrt am frühen Abend auch noch eine Begegnung mit Delfinen hat dann ist das Glück für den Binnenländer perfekt!
„Mallorca ist ein Paradies, wenn du es ertragen kannst“ sagte bereits Getrude Stein 1929.

20

07 2016

Neckermanns “ Urahndl „

Reisezeit! Mallorca im Mittelpunkt des Interesses, die Zeitungen sind voll von Reiseberichten und Empfehlungen für die Insel. Massentourismus seit den 60-er Jahren. Keiner fragt mehr, woher kommt das organisierte Reisen? Ja, Neckermann und den Thomas Cook, die kennt jeder, der eine Pauschalreise bucht. Aber wer kennt den Österreicher, Josef Hinterseer?

Die österreichische Tourismusfachzeitschrift „ tourist austria“ berichtete im Frühjahr 2007 von einer interessanten Urkunde aus dem Jahr 1838. Aus dieser geht hervor, dass ein gewisser Josef Hinterseer in Salzburg am 10. Mai 1838 verlauten ließ, dass er über abgehende Post- und Botenwägen, über Lohnfuhrwerke Salzburger Lohnkutscher, über die schnellsten und billigsten Reiseangelegenheiten überhaupt, informiere. Darüber hinaus besorge er für Reisende auch Plätze auf Retour- und Stellwägen auf allen Straßen, übernehme dringende Reise-Effekten und Gepäck.

Dies könnte man als das „Erste Salzburger Reisebüro“ interpretieren, noch bevor in England Thomas Cook 1845 das angeblich älteste Reisebüro der Welt gegründet hatte.

1863 wurde in Breslau Deutschlands erstes Reisebüro von Carl Stangen, einem Zeitgenossen unseres Erzherzogs, eröffnet. Dieses bot 1873 Reisen nach Ägypten an und 1878 sogar Weltreisen.

Und was die Insel betrifft, war es Ludwig Salvator der zu Ende des 19. Und Beginn des 20. Jahrhunderts sich gemeinsam mit einer Handvoll Mitglieder der Elite der Insel dafür einsetzte, diese für den Fremdenverkehr zu öffnen. Sie gingen von der Annahme aus, dass ihre intakt erhaltene Natur und die herrschende Ruhe viele Reiselustige anziehen würde.
Um die Schönheit der Küste zu genießen, ließ Salvator ein kilometerlanges Wegenetz anlegen für Wanderer mit Aussichtspunkten und Schutzhütten. Immer mehr Reisende lockte er so auf die Insel.

Dem 1905 gegründeten Fremdenverkehrsverband Mallorcas schrieb er ins Stammbuch: „Dort, wo früher nur ein einfaches Wirtshaus war, erheben sich palastähnliche Hotels, öffentliche Anlagen werden geschaffen, Straßen gebaut, ein neuer Modeplatz ist entstanden, mit der Leichtigkeit, mit welcher sich Pilze vermehren“.

Mit dem Flugzeug als Transportmittel und den sinkenden Flugpreisen waren Destinationen schnell und bequem zu erreichen. Dadurch war der Prototyp der modernen Urlaubsreise entstanden – industriell standardisierte, preisgünstige Angebote.

Ob sich der Naturfreund Ludwig Salvator das so vorgestellt hat?
Das Knirschen im Sarg in der Kapuzinergruft zu Wien kann durchaus als Sorge über die Touristenflut von 14 Millionen Gästen 2016 verstanden werden.

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04 2016

„Kärnten kann ich mir nicht leisten“

„Kärnten kann ich mir nicht leisten“, war mein erster Kontakt mit Mallorca! Der damalige Bundeskanzler Österreichs Bruno Kreisky machte die Österreicher mit dieser Aussage Ende der 1970-er Jahre auf die Insel aufmerksam! Er ließ sich auf Anraten seines Cousins hier nieder und war Trendsetter.

Nicht uninteressant nach dem Habsburger Ludwig Salvator ( Luis Salvador), der erste Österreicher hier auf der Insel und von den Mallorquinern adoptiert. Bruno Kreisky, Sozialdemokrat und damals Bundeskanzler der Republik Österreich als weiterer Inselbewohner ebenfalls geschätzt und geehrt von den Mallorquinern. Den Beitrag vollständig lesen →

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02 2016